Ein Herz fürs Olgäle

- unter diesem Motto steht eine Spendenaktion, die ihresgleichen sucht. Im ganzen Jahr 2004 werden sich die Weil der Städter Vereine (natürlich auch die aus den Stadtteilen) an der von Rainer Herrmann initiierten Aktion beteiligen. Den Anfang machte am 1. Januar 2004 die Bürgergarde Weil der Stadt, die den Erlös aus dem Verkauf von Glühwein und Kinderpunsch beim Neujahrsschießen diesem guten Zweck zukommen ließ. Die Mitglieder der Bürgergarde sind ja zum großen Teil auch Mitglieder des Schützenvereins Merklingen, deshalb ist es nur richtig, die Spende an dieser Stelle zu erwähnen. Bei der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Merklingen am 10. Januar 2004 ging Wirtschaftsleiter Hartmut Sigel auf die Aktion “Ein Herz fürs Olgäle” ein und gab weitergehende Erklärungen dazu. Es gehe nicht darum, Medikamente oder Krankenhausgeräte zu finanzieren, das Geld komme entweder über das normale Maß hinausgehenden betreuerischen Maßnahmen der zumeist an Krebs erkrankten Kinder im Olgahospital zugute - z.B. dem Kauf von Kuscheltieren, dem Besuch eines Zauberers, eines Märchenerzählers etc. Oder aber werden mit dem Geld Verbesserungen für die betreuenden Eltern finanziert - z.B. Elternbetten, damit die Kinder den gewohnten und medizinisch sehr wohl erforderlichen Kontakt mit den Eltern auch während des Klinikaufenthaltes haben. Spontan kam noch während der Jahreshauptversammlung ein stattlicher Betrag zusammen. Vielen Dank nochmal! Die Übergabe der Beträge aus beiden Aktionen fand am Montag, 19. Januar im Rathaus statt.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Helga Walter

v.l.n.r.: Hartmut Sigel, Kommandant der Bürgergarde Weil der Stadt,
             Bürgermeister Hans-Josef Straub,
             Rainer Hermann, Initiator der Aktion “Ein Herz fürs Olgäle” und
             Peter Sigel, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Merklingen 1963 e.V.