40-jähriges Gründungsfest
Jubiläumswochenende 20./21. September

Das Jubiläumswochenende begann am Samstag mit einem Bunten Abend in der Festhalle in Merklingen. Für ein abwechslungsreiches Programm war gesorgt: Voices-E-Motion brachten mit ihrem ca. 45 Minuten langen Auftritt Stimmung in die Halle. Zwei Sketche, dargebracht vom Hausener Schneckentheater, trugen zur Erheiterung der Besucher bei. “Duo Kult” spielte anschließend zum Tanz auf. Es war ein schöner Abend - allerdings gingen die Vereinsmitglieder beizeiten heim - denn man wußte: am nächsten Tag musste jeder topfit sein - für den eigentlichen Festakt - den Höhepunkt des Wochenendes: die Weihe der Fahne des Schützenvereins Merklingen und daran anschließend die Festreden und Ehrungen.

So., 21.9. - 9 Uhr - Festgottesdienst mit Fahnenweihe, kath. Kirche  Merklingen

Hans Weinbrenner trug die Standarte, die unsere Senioren dem Verein zum Jubiläum geschenkt haben, begleitet von den beiden Fahnenpatinnen Rosi Jüngling und Larissa Sigel, in die Kirche. Vikar Konarkowski hielt einen sehr schönen Gottesdienst, fand einfühlsame Worte zur Bedeutung der Vereine und freute sich, dass der Schützenverein nach alter Tradition seine Fahne in der Kirche weihen ließ. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Musikverein Merklingen.

Festzug von der Kirche zur Festhalle Merklingen

Nach dem Auszug aus der Kirche wurde Aufstellung zum Festzug genommen: vorneweg die 4 Trommler der Bürgergarde Weil der Stadt, dahinter die Fahne des SV Merklingen, anschließend die Fahnen der Gastvereine wie z.B. der Freiwilligen Feuerwehr, der Schützenvereine aus Heimsheim und Möttlingen, der Jugendkapelle des Musikvereins Weil der Stadt, der Landfrauen, der Bürgergarde Weil der Stadt.

Mitglieder des Schützenvereins Merklingen folgten den Fahnen auf ihrem Weg von der Kirche zur Festhalle. Auch die Abordnungen der anderen geladenen und erschienenen Vereine beteiligten sich am Festzug.

An der Festhalle angelangt, nahmen die Fahnenträger Aufstellung, die Bürgergarde Weil der Stadt schoss Ehrensalut.
Anschließend bildeten die Vereinsfahnen Spalier für die Gäste, die in der Festhalle zum Sektempfang erwartet wurden.
Nach einer kleinen Pause, die jedem Zeit ließ, ein Gläschen Sekt zu trinken, wurde es dann nochmal feierlich: der Einzug der Fahnen, die Überreichung der Fahnenbänder, die Festreden und die Ehrungen verdienter Mitglieder standen auf dem Programm.

Kreisoberschützenmeister Norbert Struck nach seiner Rede, in deren Verlauf er humorvoll Bezug nahm auf das Verhältnis der Schwaben zur Zahl 40.

Bürgermeister-Stellver-
treter Helmut Kadasch bedankte sich für die engagierte Vereinsarbeit und überreicht einen Scheck.

Als Vertreter der Merk-
linger Vereine überreichte Helmut Schöffler eine großzügige Spende an die Jugendkasse des Schützenvereins.

Ehrung verdienter Mitglieder:
v.l.n.r.: Ehrenvorsitzender Rudi Kasparovski, Hermann Stierle (Sonderauszeichnung); Helmut Schmidt, Manfred Reichelsdorfer, Hans Weinbrenner, Karl Olpp, Johann Kristen (Gründungsmitglieder); Wirtschaftsleiter Hartmut Sigel und 2. Vorstand Wolfgang Buhl

Vertreter der geladenen und zum Jubiläum erschienenen Vereine und Organisationen

Vertreter der beim Jubiläum anwesenden Merklinger Vereine

“Hau-hu” Neuhausen - der Faschingsverein aus Neuhausen, der seinen Namen den hohen Hüten der reichen Bauern aus alter Zeit verdankt (so der Vorsitzende des Vereins) überreichte ein Geschenk.
Gleichzeitig nutzte der Vorstand die Gunst der Stunde, um alle Anwesenden zum nächstjährigen “Schmutzigen Donnerstag” und zur Prunksitzung des “Hau-Hu” einzuladen.

Auch die Gäste aus Vöhringen waren nicht mit leeren Händen gekommen - sie überreichten eine Ehrenscheibe, die an die Freundschaft zwischen den Vöhringer und den Merklinger Schützen erinnern soll.

Während in der Halle die Reden und Ehrungen gehalten wurden, herrschte in der Küche Hochbetrieb. Hau-Hu aus Neuhausen hatte die Bewirtung übernommen - 200 Salate mussten gerichtet werden, riesige Mengen Spätzle wurden gekocht, der Braten wurde geschnitten - außerdem musste für Bier, Wein und andere Getränke gesorgt werden. Alles lief Hand in Hand - innerhalb einer halben Stunde hatte jeder der Gäste sein Essen vor sich stehen - liebevoll gerichtet und sehr sehr lecker. Herzlichen Dank der gesamten Hau-Hu-Mannschaft.

Und so war klar, dass sich alle Gäste pudelwohl fühlten, Essen und Trinken genossen und diesen Tag wohl nicht so schnell wieder vergessen werden.

Als gegen 15.00 Uhr die Gäste gegangen waren, gab es für die Vereinsmitglieder noch Kaffee und Kuchen im Schützenhaus. Da wurde noch lange gefeiert. Wie schön das Jubiläum wirklich war, merkt man allerdings erst jetzt, mit ein wenig Abstand.

Am Schluss möchten wir uns bei allen bedanken, die im Hintergrund bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes geholfen haben - unsichtbar für viele, aber unverzichtbar für den reibungslosen Ablauf des Festes. Ein herzliches “Vergelt`s Gott” sei gesagt vor allem an diejenigen, die anpacken, wo`s etwas zu helfen gibt, die nicht lange fackeln und sehen, wo Hilfe nötig ist, die nicht lange gebeten werden wollen, sondern ganz selbstverständlich da sind, wenn man sie braucht. Ihr seid alle großartig - vielen vielen Dank!

Bevor nun wirklich Schluss ist, sei noch der Auftritt der “Singing Pistols” erwähnt.
Zu Manfred Reichelsdorfers 70. Geburtstag wurde, aus einer Laune heraus, ein Lied gedichtet und gesungen. Als dann Hartmut Sigels 40. Geburtstag vor der Tür stand, wurden die “Singing Pistols” gegründet. Nach Hartmut wurde Juliane Sigel zu ihrem 40. Geburtstag sowie Dan Munteanu an seinem 60. Ehrentag mit einem auf den Jubilar zugeschnittenen Lied beglückt. Da durfte natürlich auch zum 40jährigen Jubiläum eine Einlage der “Singing Pistols” nicht fehlen. Nachfolgend der Liedtext, gesungen auf die Melodie des Kufsteinlieds:

Und noch ein Dankeschön - nämlich an Frau Walter, die mir einen Großteil der Bilder auf dieser Seite zur Verfügung gestellt hat!

Kennst du das Wäldchen am Merklinger Berg
da sind die Schützen schon lange am Werk,
vor 40 Jahren da legten sie los,
und mit der Zeit wurde es richtig groß.

Die Zeit war schwierig, es fehlte am Geld,
so wurde langsam manch Stein bestellt.
Nach Jahren Arbeit stets Hand in Hand,
dies wunderschöne Schützenhaus entstand.

Die Kameradschaft und das gemeinsame Ziel,
ließ Sorgen vergessen und derer gab`s viel.
Denn für Familie blieb oft keine Zeit,
da gab`s zu Hause dann öfters mal Streit.

Wir feiern heute das 40ste Jahr,
von jung bis alt sind wir alle gern da.
Wir stoßen an auf unsern tollen Verein,
und wünschen uns, es wird ewig so sein!